Was wir tun

     


Was wir tun...


Letze Aktualisierung am: 11.12.2018 13:48:28

 

Jeden Tag aufs Neue setzen wir uns für die Menschen in unserer Region ein und geben Unterstützung da, wo sie benötigt wird. Dafür brauchen wir Verstärkung, damit wir noch besser helfen können. Ohne das Engagement unserer vielen Freiwilligen wäre die Arbeit des DRK Ortsvereins Ostercappeln an vielen Stellen so nicht möglich. Sie bringen sich mit ihrer Zeit, ihrem Wissen und ihrer Energie bei uns ein. Lernen auch Sie das gute Gefühl kennen, helfen zu können. Werden auch Sie Teil der Gemeinschaft!

Schon mit wenig Aufwand können Sie eine Menge bewirken. Bei uns zählen weder Herkunft noch Einkommen, sehr wohl aber Ihre Erfahrung und Ihr Wissen. Wir würden uns freuen, Sie bald in unserem Team begrüßen zu können.

Mit Ihrer ehrenamtlichen Mitarbeit können Sie uns unentgeltlich unterstützen. Sicher ist auch etwas für Sie dabei. Oder kommen Sie doch mal vorbei und treffen Sie Gleichgesinnte. Wir informieren Sie gerne über mögliche ehrenamtliche Tätigkeitsfelder. 

"Ehrenamtlich" bedeutet bei uns, ohne Geld - aber nicht umsonst! 

Wir sind eine tolle Gemeinschaft, haben viel Spaß an und bei unseren vielfältigen Aufgaben und unternehmen viel zusammen. Auch Sie können dabei sein - kommen Sie doch einfach mal vorbei!

 

Betreuungdienst                                 

                            

 

(taktisches Zeichen Betreuungsdienst)       (FD-Abzeichen Verpflegung)          (FD-Abzeichen soz. Betreuung & Unterkunft)

 

Der Betreuungsdienst ist ein Fachdienst, also ein in seinen Aufgaben, der Ausstattung und den Strukturen abgegrenzter Bereich, des Zivil- und Katastrophenschutzes in Deutschland. Seine Aufgabe ist die Versorgung der von einem Großschadensereignis oder einer Gefahrenlage betroffenen Menschen. Dies umfasst vor allem die vorübergehende Unterbringung, die Verpflegung sowie die psychische und soziale Betreuung. Die Einheiten des Betreuungsdienstes, die von verschiedenen Hilfsorganisationen gestellt werden, bestehen aus ehrenamtlichen Helfern. Diese absolvieren für ihre Tätigkeit eine entsprechende Fachdienstausbildung.

Aufgaben des Betreuungsdienstes

Sanitätsdienst

                                                  

 (taktisches Zeichen des Sanitätsdienstes)                 (Fachdienstabzeichen des Sanitätsdienstes)

 

Der Sanitätsdienst ist ein Fachdienst des Katastrophenschutzes in Deutschland. Seine Aufgabe ist die Versorgung von Verletzten und Erkrankten bei einem Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten. Dies umfasst vor allem die Schaffung von erforderlicher Infrastruktur durch Aufbau von Behandlungsplätzen und Einrichtung von Rettungsmittelhalteplätzen. Die Einheiten des Sanitätsdienstes bestehen aus ehrenamtlichen Helfern, die für ihre Tätigkeit eine entsprechende Fachdienstausbildung absolvieren.

 

Aufgaben des Sanitätsdienstes

Der Sanitätsdienst hat innerhalb des Katastrophenschutzes die Aufgabe, bei Eintritt eines Großschadensereignisses oder dem Vorliegen einer Gefahrenlage diejenigen Menschen zu versorgen, die durch diese Situation verletzt wurden oder erkrankt sind. Unverletzt Betroffene werden dagegen vom Betreuungsdienst übernommen. Der Sanitätsdienst arbeitet eng mit dem Rettungsdienst zusammen. Zu seinen Aufgaben gehören dabei:

  • Heranführen von dringend benötigtem Material wie Tragen, Decken, Infusionen, Sauerstoffgeräten, Verbandstoffen usw. in der benötigten Menge an die Einsatzstelle
  • Schaffung von erforderlichen Infrastrukturen an der Einsatzstelle durch Einrichten eines Behandlungsplatzes
  • Suche von Verletzten
  • Erstversorgung von Verletzten
  • Übernahme von durch andere Helfer erstversorgten Verletzten und Transport zum Behandlungsplatz
  • Herstellen und Aufrechterhaltung der Transportfähigkeit von Verletzten
  • Versorgung und Betreuung von Verletzten und Kranken bis zu deren Abtransport in die Klinik
  • Transport der Verletzten und Erkrankten in die Klinik
  • Übernahme der medizinischen Versorgung kontaminierter Verletzter
  • Durchführung der behelfsmäßigen Dekontamination 
  • Durchführung der Registrierung und Dokumentation

Die aktiven Helferinnen und Helfer der DRK-Bereitschaften im Kreisverband Wittlage leisten Sanitätsdienst bei kleinen und größeren Veranstaltungen wie z.B. bei

  • Stadt- und Gemeindefesten
  • Sportveranstaltungen
  • Musikveranstaltungen
  • Großveranstaltungen

Darüber hinaus werden wir auch nach Bedarf z.B. bei Betreuungseinsätzen wie 2005 beim großen Schneechaos oder aktuell in der bundesweiten Flüchtlingssituation, bei Evakuierungssituationen oder Personensuche sanitätsdienstlich eingesetzt.

Durch ihre Fachausbildungen sind sie in der Lage den Anforderungen entsprechend angemessen zu handeln. So können sie auch größere Verletzungen adäquat versorgen und stellen damit das Bindeglied zwischen Ersthelfer und Rettungsdienst dar.


Wenn Sie weitere Informationen wünschen oder einen Sanitätsdienst für eine Veranstaltung buchen möchten, setzen Sie sich bitte mit den einzelnen Ortsvereinen im Kreisverband Wittlage oder mit uns direkt über das Kontaktformular in Verbindung.

Die Anforderung und Gebührenliste für Sanitätsdienste ist auch direkt zum Download bereit.

 

KV Gebuehren und Anforderung Dienste.pdf

 

Einfach ausfüllen und an uns zurückschicken. Wir werden uns sofort mit Ihnen in Verbindung setzen.

Zusammenfassung:

Fußballspiel oder Rockkonzert, Opernaufführung oder Großdemonstration - jede Veranstaltung mit großer Besucherzahl braucht einen Sanitätswachdienst. Je nach Zahl der Besucher und nach Gefährdungspotential können die Bereitschaften des DRK die erforderliche Anzahl von Sanitätern aller Qualifikationsstufen, Notärzte und das notwendige Material bereitstellen.

Mit ihrem Potential beteiligen sich die Bereitschaften auch an Katastrophenschutzeinheiten im Bereich des Sanitätsdienstes, sie halten zum Beispiel Schnelleinsatzgruppen vor.

Diese Aufgabe wird dadurch erschwert, dass es immer weniger Menschen gibt, die bereit sind, ehrenamtlich in einer Bereitschaft mitzuarbeiten.

 

Technik und Sicherheit

(Fachdienstabzeichen Technischer Dienst)

 

Die Gruppe Technik und Sicherheit gewährleistet die technische Unterstützung der Sanitätsdienst- und Betreuungsgruppen und übernimmt die sicherheitstechnische Absicherung der gesamten Einheit im Einsatz ggf. in Abstimmung mit anderen Organisationen, z.B. Feuerwehr oder Technisches Hilfswerk (THW).

Aufgaben der Gruppe Technik und Sicherheit

Die Gruppe Technik und Sicherheit

  • verrichtet handwerklich-technische Tätigkeiten mit entsprechendem Werkzeugen und Hilfsmitteln
  • errichtet Zelte
  • errichtet und betreibt sicherheitsgerecht technische Geräte und Anlagen (z.B. Notstromversorgung, Beleuchtung, Zeltheizgeräte)
  • überwacht die technischen Geräte während des laufenden Betriebes
  • wirkt bei der Logistik der gesamten Einheit mit
  • überwacht den geeigneten Atem- und Körperschutz der Einsatzkräfte
  • bietet technische Unterstützung bei der Personen-Dekontamination
  • berät die Einheit fachlich bei Unfällen mit chemischen oder radiologischen Stoffen
  • führt technische Maßnahmen zum Schutze der Einheit bei Unfällen mit Gefahrstoffen durch

Über die technischen Tätigkeiten hinaus überwacht die Gruppe Technik und Sicherheit die Einhaltung der gesetzlichen Arbeitsschutzvorschriften, der Unfallverhütungsvorschriften und anderer Sicherheitsvorschriften.

Der Betreuungsdienst hat innerhalb des Katastrophenschutzes die Aufgabe, bei Eintritt eines Großschadensereignisses oder dem Vorliegen einer Gefahrenlage diejenigen Menschen zu versorgen, die durch diese Situation in eine Notlage geraten sind. Im Gegensatz zum Sanitätsdienst versorgt der Betreuungsdienst dabei die unverletzten Personen beziehungsweise verletzte Personen erst nach abgeschlossener Behandlung durch den Rettungs- und Sanitätsdienst. Zu seinen Aufgaben gehören dabei:

 

Fachbereich Verpflegung

 

  • die Herstellung und Ausgabe von Warm- und Kaltverpflegung und Getränken
Fachbereich Soziale Betreuung
  • die Verteilung von Gegenständen des dringendsten persönlichen Bedarfs (Ge- und Verbrauchsgüter wie beispielsweise Hygieneartikel, Geschirr, Besteck etc.)
  • die Ausgabe von Bekleidung
  • die Registrierung von Personen
  • die Durchführung und Begleitung von Personentransporten, zum Beispiel bei Evakuierungen
  • die Betreuung besonders hilfebedürftiger Personen wie beispielsweise älterer Menschen, behinderter Personen oder Eltern mit Kleinkindern
  • die psychische Betreuung von Betroffenen
Fachbereich Unterkunft
  • die Einrichtung und der Betrieb von Behelfs- und Notunterkünften

Die Fachbereiche Soziale Betreuung und Unterkunft werden mittlerweile oft in gemeinsamen Teileinheiten zusammengefasst. Eine weitere wichtige Aufgabe des Betreuungsdienstes ist die Versorgung der anderen an einem Katastropheneinsatz beteiligten Hilfskräfte. Die Verpflegung der Besucher bei Volksfesten, Sportereignissen etc. ist hingegen keine Aufgabe des Betreuungsdienstes. Solche Ereignisse werden jedoch für Übungs- und Ausbildungszwecke genutzt, da sich zum Beispiel die Zubereitung und Ausgabe von Verpflegung für eine große Personenzahl und die damit verbundenen Tätigkeiten und Arbeitsabläufe kaum unter anderen Bedingungen üben lassen.

Im Spannungs- und Verteidigungsfall beteiligen sich die Einheiten des Betreuungsdienstes entsprechend Paragraph 11 des Zivilschutzgesetzes mit ihren Helfern und ihrer Ausstattung am Schutz der Bevölkerung vor möglichen Gefahren und Schäden. Alle am Betreuungsdienst im Katastrophenschutz beteiligten Organisationen werden dementsprechend im Zivilschutzgesetz als „insbesondere geeignet für eine Mitwirkung im Zivilschutz genannt.

Zusammenfassung:

Die Aufgaben des Betreuungsdienstes bestehen in der Versorgung und der Unterbringung von Betroffenen sowie der psychosozialen Unterstützung von Betroffenen und Einsatzkräften (BNN=Basisnotfallnachsorge, KID=Kriseninterventionsdienst, KIT=Kriseninterventionsteam, NFS=Notfallseelsorger, NND=Notfallnachsorgedienst). Die Küchenteileinheit bzw. der Verpflegungstrupp benutzt entweder einen eigenen Feldkochherd (Gulaschkanone) oder nutzt ortsfeste Großküchen (in Betrieben, Schulen, Kindergärten etc.). Sowohl Betroffene als auch Einsatzkräfte werden mit Verpflegung und Getränken versorgt. Die Unterkunftsteileinheit prüft vorhandene Räumlichkeiten auf ihre Eignung als Unterkunft und richtet sie entsprechend her oder errichtet provisorische Unterkünfte (Zelte, Feldhäuser). Zu den wichtigsten Aufgaben gehört das Registrieren von Betroffenen und die Zusammenführung von Familienangehörigen. Letztere Aufgabe fällt jedoch bei großen Schadenslagen den Einsatzkräften des Amtlichen Auskunftsbüros zu.

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